Wann zum Tierarzt? Erkennen Sie die Anzeichen von Schmerzen und Krankheit bei Ihrem Haustier frühzeitig

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Haustiere neigen von Natur aus dazu, Krankheitsanzeichen zu verbergen. Dieses Verhalten stammt von den Überlebensinstinkten ihrer Vorfahren: Schwäche zu zeigen konnte dazu führen, zur Beute zu werden.


Tierhalter sollten lernen, kleine und subtile Hinweise darauf zu erkennen, dass etwas nicht stimmt. In der Regel gilt: Je früher eine Krankheit diagnostiziert wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Schmerzen können sich auf viele verschiedene Arten äußern

Schmerzen bei Haustieren äußern sich nicht immer durch Jaulen oder Lahmheit. Häufig zeigen sie sich durch Veränderungen im normalen Verhalten.


Ein Hund kann reizbar werden, sich nicht mehr streicheln lassen oder sich zurückziehen. Eine Katze kann aufhören, sich zu putzen, wodurch ihr Fell verfilzt und ungepflegt wirkt. Andererseits kann ein Haustier auch zwanghaft eine bestimmte Stelle seines Körpers lecken. Auch Probleme beim Fressen, Urinieren oder beim Kotabsatz können auf Schmerzen hinweisen.

Veränderungen bei Appetit, Trinkverhalten und Gewicht

Appetitlosigkeit ist immer ein ernstes Anzeichen und erfordert fast immer einen Besuch beim Tierarzt. Sowohl Hunde als auch Katzen können die Nahrungsaufnahme einstellen, und die Ursachen sind oft vielfältig. Übergewichtige Katzen, die mehrere Tage nichts fressen, können beispielsweise schnell eine Fettleber (hepatische Lipidose) entwickeln. Andererseits kann ein plötzlich gesteigerter Appetit in Verbindung mit Gewichtsverlust auf Schilddrüsenerkrankungen, Aufnahmestörungen oder Tumorerkrankungen hinweisen.


Erhöhter Durst ist häufig das erste Anzeichen für Nierenerkrankungen, Diabetes oder eine Gebärmuttervereiterung (Pyometra) bei nicht sterilisierten Hündinnen. Wenn eine Katze häufig die Katzentoilette aufsucht, aber kaum oder keinen Urin absetzt, handelt es sich um einen Notfall, der sofortige Behandlung erfordert (besonders bei Katern kann ein Harnwegsverschluss lebensbedrohlich sein).

Atemwegssymptome und Husten

Husten bei Hunden kann auf Herzerkrankungen, einen Kollaps der Luftröhre oder Lungenprobleme hinweisen. Manchmal liegt auch eine Atemwegsinfektion, wie etwa Zwingerhusten, zugrunde. Wenn sich der Husten bei Belastung oder nachts verschlimmert, sollte der Zustand des Herzens mittels Ultraschall untersucht werden.


Husten bei Katzen erinnert häufig an das Hochwürgen von Haarballen, kann jedoch auch ein Anzeichen für Katzenasthma sein. Katzenhusten wird oft mit Erbrechen verwechselt.

Wann handelt es sich um einen Notfall?

Die folgenden Symptome erfordern immer eine sofortige Kontaktaufnahme mit einem Tierarzt:

  • Atembeschwerden oder bläuliche Schleimhäute
  • Starke Schwellung oder Druckempfindlichkeit im Bauchbereich
  • Starke Schmerzen
  • Ungewöhnliche Blutungen oder entzündlicher Ausfluss
  • Anhaltendes Erbrechen, insbesondere wenn selbst Wasser nicht im Körper bleibt
  • Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle oder Verlust der Koordinationsfähigkeit
  • Unfälle
  • Aufnahme einer giftigen Substanz (z. B. Xylit, Schokolade)

Vermuten Sie, dass etwas nicht in Ordnung ist?

Es ist nicht ratsam, abzuwarten, bis sich die Symptome verschlimmern. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Diagnostik und nutzen ein modernes Labor sowie Ultraschall- und Röntgengeräte, um schnell Antworten zu finden.


Unsere Tierarztpraxen befinden sich in Jätkäsaari und Kalasatama in Helsinki. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin, damit wir herausfinden können, was hinter dem Zustand Ihres Haustiers steckt.


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